Seit dem Schuljahr 2019/20 haben wir als Schule das Projekt „Schulhund“ gestartet. Nachdem die der Gesamtelternbeirat, die Gesamtkonferenz und die Schulkonferenz dem Einsatz des Schulhundes zugestimmt haben, hat unser Schulhund „Choshi“ seinen Dienst angetreten.

Choshi besucht mit Frau Schultz  regelmäßig vor allem die Vorklasse unserer Schule.

Dort leistet er einen spürbaren Beitrag zu einer ruhigen und entspannten Lernatmosphäre, unterstützt und fördert die Kinder in unterschiedlichen Bereichen.

Nach Absprache mit den Klassenlehrern begleitet Choshi Frau Schultz auch in andere Klassen zur Förderung oder auch für Lerninhalte zum Thema „Haustiere/Hunde“.

Die Kinder unserer Schule können nach einem theoretischen und praktischen Übungsteil einen Hundeführerschein machen. 
Das Angebot wird sehr gern genutzt, sodass wir zusätzlich auch eine Hunde- AG nach dem Unterricht anbieten.

Unser Schulhund „Choshi“

 

Geburtstag: 05.März 2016

Rasse/Geschlecht: Shiba Inu, Rüde/männlich

Farbe: rot

Charakter: Choshi ist ein sehr ruhiger und souveräner Shibarüde. Er arbeitet sehr gern und ist sehr aufmerksam. Choshi kann verschiedene Tricks, Apportieren, nimmt an Hundeausstellungen teil (auch erfolgreich mit Schülern unserer Schule im Kind-Hund-Wettbewerb) und kennt verschiedene Hundesportarten. Dies ermöglicht ein weites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten mit den Schülern. 

 

 

 

Ein Auszug aus dem Konzept zum Einsatz von Choshi an unserer Schule :

Die Anwesenheit des Hundes in der Klasse hat eine Vielzahl von passiven Effekten auf die SuS:
-Beruhigung durch Senkung des Blutdrucks und Muskelentspannung,
-Förderung emotionalen Wohlbefindens durch Erleben von Beziehungen, akzeptiert werden, geliebt werden, Zuwendung, Trost, Ablenkung usw.,
-Förderung eines positiven Selbstkonzepts durch konstante Wertschätzung, Verantwortungsübernahme, Autorität, Bewunderung usw. ,
-Förderung von Kontrolle über sich selbst und die Umwelt, indem eine gewisse Pflicht in der Pflege von und dem Umgang mit Tieren erfüllt werden muss,
-Förderung sozialer Integration – Aufhebung von Einsamkeit und Isolation, da die Arbeit mit einem Tier eine Beziehung schafft und somit das Bedürfnis von Zusammensein, Geborgenheit usw. befriedigt wird. Auch die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme gelingt leichter, wenn das Eis über ein Tier gebrochen werden kann.
-Antidepressive Wirkung durch einen sicheren Halt, emotionale Zuwendung, Trost und -Ermutigung usw.
-Vermittlung eines positiven und offenen Gegenübertretens, da Tiere unvoreingenommen auf Menschen zugehen und ihnen unverkrampft mit Sympathie entgegentreten.
Durch den gezielten und kreativen Einsatz im Unterricht ergeben sich ebenfalls positive Effekte für die SuS wie zum Beispiel:
– Kognitive Anregungen und Aktivierung durch das Lernen über Tiere

Zusätzlich können Kollegen das Fachwissen des Therapiebegleithundeteams für Einheiten zum Thema Haustiere im Sachunterricht nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Sommer 2020 absolviert auch der Shibarüde „Kaito“ die Ausbildung zum Therapiebegleithund und besucht im Rahmen seiner Ausbildung gelegentlich die Vorklasse. Ein umfangreicher Einsatz ist nach seiner Prüfung möglich.