TRENNDIE gewinnt Wiesbadener Umweltpreis

Im großen Festsaal des Rathauses haben am Dienstag Oberbürgermeister Sven Gerich und Umweltdezernent Andreas Kowol den Wiesbadener Umweltpreis 2018 verliehen. Er geht dieses Jahr an zwei Projekte: Neben dem lokalen Online-Shop Kiezkaufhaus, der bei der Warenzustellung auf Lastenfahrräder setzt, wurde das Recyclingprojekt „Trenndie“ der Friedrich-Ludwig-Jahnschule ausgezeichnet. Die beiden Preisträger teilen sich das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro. 

Die Kinder der 1b mit Gewinnerscheck und ihrer Klassenlehrerin Catrin Bastian. Neben ihr (mit Schlips) OB Sven Gerich und Umweltdezernat Andreas Kowol. Ganz oben auf der Treppe die Umweltpreisgewinner vom Kiezkaufhaus.

OB Sven Gerich zeigte sich begeistert von der Abfallsammelaktion „Trenndie“ der Klasse 1 b der Jahnschule. „Es ist großartig, wie die jüngsten Bewerber um den Umweltpreis, gemeinsam mit ihrer Lehrerin, soziales Engagement und Umweltschutz verbinden“, so Gerich. Bei dem Projekt sammeln Schülerinnen und Schüler wiederverwertbaren Abfall, schützen damit die Umwelt und helfen anderen Menschen. Dabei unterstützt sie ihr Maskottchen, die Krake Trenndie. Die Klasse hat Sammelstellen in Wiesbaden eingerichtet, über die zum Beispiel Plastikdeckel gesammelt werden. Mit dem Verkaufserlös werden weltweit Polio-Impfungen finanziert. Mit den Einnahmen von anderen Recyclingprojekten unterstützen die Erstklässler ein Patenkind in Afrika.

Mit dem Wiesbadener Umweltpreis wurden seit dem Jahr 2010 nun zum vierten Mal Menschen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise im Sinne der Nachhaltigkeit engagieren. Die Jury, so Kowol, sei beeindruckt gewesen von der hohen Qualität und dem großen Themenspektrum aller eingereichten Bewerbungen: Ob Ressourcenschonung, Umweltbildung, Schutz von Biotopen oder Tier- und Pflanzenarten – die Bandbreite der Aktivitäten sei beeindruckend und zeige, wie breit das Umweltengagement von Einzelpersonen, Initiativen, Vereinen und Unternehmen in Wiesbaden insgesamt aufgestellt sei. Entsprechend sei es der Jury auch nicht leicht gefallen, sich zu entscheiden. Die Jury setzte sich aus dem Umweltdezernenten, Vertretern der am Umweltausschuss teilnehmenden Fraktionen sowie der Leiterin des Umweltamtes zusammen.

Mehr Informationen zum Projekt „Trenndie“ hier.